DungeonSlayers

Der Tag an dem Whistler II ausschlief...

Was bisher geschah...

Nach der gründlichen, flammenunterstützten Teilsäuberung des Klosters bereiten sich die Helden wieder auf die Abreise aus dem Kloster Lorin vor. Während Okin, praktisch veranlangt wie jeder Zwerg, die Halbseligkeiten des toten Lowy zusammensammelt und auf den Wagen wirft, richtet Chornos dem angeschlagenen Whistler II ein Ruhelager auf dem Wagen. Gemeinsam mit der tatkräftigen Unterstützung des noch immer unter Shock stehenden, wiederbelebten und geheilten Mädchens aus dem Dorf wuchten sie Whistler II auf den Wagen und machen sich auf den Weg. Als sie die großen Tore des Klosters öffnen, steht direkt vor ihnen eine schmächtige Gestalt.

Sie stellt sich als Tiul vor und bringt Kunde von einem verwüsteten Dorf in der Nähe, von dem die Helden natürlich schon Bescheid wissen. Die Helden versichern Tiul, dass in dem Kloster niemand und nichts interessantes zu finden sei und nachdem sie sich kurz selbst davon vergewissert hat, schließt sie sich den Helden, nach deren vorsichtigen Zustimmung an.

Der Wagen hat sich noch nicht weit von Lorin entfernt, als die Helden auf einen Trupp Reiter aufmerksam werden, die schnellen Rittes auf sie zusteuert. Es handelt sich um die Oberpriesterin Rakara, einer Heliapriesterin aus dem Zwölferrat und ihrer Leibgarde von 12 Soldaten. Der Gruppe gehören außerdem noch die Akolytin Boronike an, sowie zu Überraschung der Helden – Wenzel. Um ihre Unschuld zu belegen, übergeben die Helden ihre im Kloster gesammelten Beweise an die Oberpriesterin und können diese so überzeugen. Der gesamte Troß macht sich auf den Weg nach Baringen und erweist den Opfern des zerstörten Dorfes mit einer großen Feuerbestattung die letzte Ehre.
Kurz darauf treffen sich die Helden mit Wenzel in einem der aufgestellten Zelte zur Unterredung. Er offenbart ihnen, dass er ein Vertrauter von Mallbrunn Wildstein, dem Obersten von Haus Wildstein und gleichzeitig einer der Köpfe des Ordens der Hüter, ist. “Wir wissen schon seit langem von Schwarzmagiern in dieser Gegend” erzählt Wenzel, “Wir wussten, dass Markus Feldmann als Almarn bekannt und im Besitz eines der Ringe von Nagrathul war. Als der Kontakt zu Nafuri abgerissen ist, vermuteten wir, dass mit dem Kloster etwas nicht in Ordnung war. Jedoch haben wir dieses Ausmaß der Verwüstung nicht erwartet.” Nafuri (auch Kazam Ibn Asim) war ein Spion Wildsteins, deren letzter Kontakt in Westheim stattgefunden hatte und deren neueste Meldung schon überfällig war. Wenzel vertraut den Helden auch die Geschichte der Ringe Nagrathuls an. Diese Ringe, zwischen 5 und 10 an der Zahl, wurden von Nagrathuls Getreuen nach seinem Fall im ganzen Land verbreitet und sollen niemals zusammenkommen. Während die Heliapriesterschaft danach trachtet, die Ringe zu zerstören, ist der Orden der Hüter der Meinung, dass sie weggeschlossen werden müssen. Wenzel nennt den Helden auch einen mutmaßlichen Aufenthaltsort eines dieser Ringe: Das Grab von Wundrasil, eines ehemaligen Schülers von Nagrathul, welcher sich bereits vor dessen Fall von ihm abgewandt hatte und in Katakomben nahe Gartburg, nordöstlich von Westheim hauste. Wenzel rät den Helden auch die Priesterschaft Lorrs um nähere Informationen zu diesem Grab zu befragen.
Auf die Frage nach der allgemeinen politischen Lage erzählt Wenzel den Helden, dass Westwart Heisen Klinkert, welcher sich nur recht kurz in Westheim aufhielt, ein ehemaliger Schützling von Kopferwin Strand war und vor kurzem mit einer Elitetruppe nach Osten geritten war (vielleicht ein Ablenkungsmanöver). Wenzel erzählt ihnen auch vom Erstarken des Kronenbunds, dessen Ziel die Herstellung des alten Königreichs in den Freien Landes ist. ?Weiters weiß er vom Fall Kie’Fans, welches von Rebellen unter denen sich auch Kait befanden, eingenommen wurde.?

Nach hitzigen Diskussionen übergeben die Helden schlussendlich “das Buch” an die Hohepriesterin, die sich sehr erfreut darüber zeigt, dass dieses vermeintlich verlorene Relikt der Helia wiedergefunden wurde. Sie berichtet ihnen im Gegenzug, dass “Lorin” einer der Paladine war, die den allerletzten Dämon von dieser Ebene verbannt haben. Der Trupp der Oberpriesterin macht sich auf den Weg nach Lorin, um die Lage genauer in Betracht zu nehmen und die Helden schließen sich ihr erstmal an. In Lorin angekommen finden sie den verdorbenen Hypogreifen und töten ihn mit vereinten Kräften. Obwohl geschwächt, wirkt die Priesterin anschließend einen Spruch der Allheilung auf die Gruppe der Helden, der auch auf Whistler wirkt.

Die Helden verabschieden sich aus Lorin und ihre Reise nach Westheim verläuft ereignislos. In Westheim steigen sie im Gasthaus Wiehernden Esel ab und legen Whistler ins Bett. Okin denkt über die Zwergenvision nach, die möglicherweise eine 700 Jahre alte Zwergenfeste gezeigt hat. Auch das “Blauerz” welches als magischer Speicher verwendet wurde und mit den Geschichten des Dämmersterns zusammenzuhängen scheint, welcher schon die Fürsten von Shanzor in den Wahnsinn getrieben und zu Mumienfürsten gemacht hatte. Vielleicht erleichtert dieses Erz ja Beschwörungszauber?…

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lokomotivi111

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